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Geboren 1948 in Berlin
In der "Zentralen Filmbibliothek", Berlin, habe ich seit 1967 gearbeitet. Mein damaliger Aufgabenbereich bezog sich auf die Erwerbung, die Titelaufnahme und später die inhaltliche Erschließung der Monografien.
Von 1986 bis 1993 war ich Leiterin der Zentralen Filmbibliothek. Während dieser Zeit veränderte ich die Bestandskonzeption zugunsten der film- und medienwissenschaftlichen Literatur. Im Jahre 1989 wurde die Schlagwortliste, gemeinsam mit Kirsten Otto, überarbeitet. Dann wurde mit der Vorbereitung der EDV-Einführung begonnen, d.h. die Erarbeitung der theoretischen Konzeption gemeinsam mit einem außenstehenden Fachmann, der dann sozusagen ein "selbstgebasteltes Programm" schrieb (mit der Maßgabe, möglichst kompatibel in Bezug auf professionelle Bibliotheksprogramme zu sein) ; die Hardware war, entsprechend den Vor-Wende-Verhältnissen, abenteuerlich.
1991 und 1993 organisierten wir (Kirsten Otto und ich) den 1. und 2. Bibliotheksumzug. Als wir dann in Babelsberg (1993) ankamen, erarbeiteten wir die Konzeption der Zusammenlegung beider Bibliotheksbestände ("Zentrale Filmbibliothek", Berlin und "HFF-Bibliothek", Babelsberg) und sorgten für deren Realisierung.
Mein jetziger Aufgabenbereich beinhaltet die Literaturauswahl, die inhaltliche Erschließung der Monografien, die Sachauskunft, die Ausführung von Rechercheaufträgen (mitunter handelt es sich hierbei auch um sehr kuriose Anfragen) sowie die Erarbeitung von Bibliografien bzw. Bestandsverzeichnissen.
In Bezug auf die Leser, d.h. überwiegend Studenten, macht die tägliche Arbeit sehr viel Spaß, die Atmosphäre ist sehr aufgelockert, die Studenten sind sehr kommunikativ und andererseits sehr dankbar für unsere Hilfsbereitschaft. Durch gemeinsame Gespräche erfahren wir eben auch viel über ihre Projekte, ihre Arbeit usw., die uns dann wiederum bei unserer täglichen Arbeit zugute kommen.
Telefon: App. 413
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Zuletzt geändert: 18.05.2006 09:46:43