01.09.2010
Potsdam, Babelsberg: Drei Jurys haben in den letzten Tagen an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ die besten Beiträge für die Babelsberger Medienpreise ausgewählt. Im 15. Vergabejahr gibt es erstmals auch einen Schauspielpreis.
Im Rahmen der Babelsberger Medienpreise werden folgende vier Preise vergeben: der Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Spielfilm), der Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Dokumentarfilm), der Erich Kästner-Fernsehpreis, der sich mit Frau Bundesministerin Dr. Kristina Schröder einer prominenten Patin erfreut, und der Schauspielpreis. Die Preise im Bereich Spielfilm und Erich Kästner-Fernsehpreis werden von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten GWFF München gestiftet und im Bereich Dokumentarfilm vom Rundfunk Berlin-Brandenburg – RBB. Der Schauspielpreis wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben und kommt von der Polyphon Berlin mbH. Die Preise werden von den Stiftern zusammen mit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ vergeben.
Die Auswahl für den Förderpreises für den besten Absolventenfilm (Spielfilm) – dotiert mit 18.000 € - trafen Anna Barbara Kurek (Schauspielerin), Steffi Ackermann (Produzentin) und Jeannette Eggert (Filmemacherin). Aus den zahlreichen Einsendungen nominierten sie die besten drei besten Absolventenfilme:
- Lebendkontrolle (Regie: Florian Schewe), Abschlussfilm an der HFF „Konrad Wolf“
- Am anderen Ende (Regie: Philipp Döring), Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg
- dürä..! (Regie: Quinn Reimann und Rolf Lang), Abschlussfilm an der Züricher Hochschule der Künste
Außerdem waren diese Juroren für die Nominierung des Schauspielpreises - dotiert mit 7.000 € - zuständig und trafen folgende Wahl:
- Gerdy Zint - Lebendkontrolle
- Ursula Werner - Am anderen Ende
- Fabian Hinrichs - Schwerkraft
Die Nominierungen für den Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Dokumentarfilm) – ebenfalls dotiert mit 18.000 € – legten die Jury-Mitglieder Birgit Mehler (Redakteurin), Robert Laatz (Kameramann) und Leopold Grün (Filmemacher) aus den Einreichungen von 7 Hochschulen wie folgt fest:
- Daniel Schmid – Le chat qui pense (Buch/Regie: Pascal Hofmann und Benny Jaberg), Abschlussfilm an der Züricher Hochschule der Künste
- Beruf Lobbyist – Vom Umgang mit Macht (Buch/Regie: Oliver Göbel), Abschlussfilm an der DFFB Berlin
- Holding Still (Regie: Florian Riegel), Abschlussfilm an der KHM Köln
Die Auswahl für den Erich Kästner Fernsehpreis - mit 25.500 € dotiert - trafen Manuela Lumb (Produzentin), Susann Schimk (Produzentin) und Bernd Sahling (Regisseur) aus 29 Einreichungen von 11 Sendern bzw. Produzenten. Sie nominierten:
- Die Sendung mit der Maus: Spezial Südafrika (Produktion: tvision GmbH) – Einreicher WDR
- Krimi.de Netzangriff (Produktion: Bavaria Filmverleih- und Produktions-GmbH) – Einreicher SWR
- Der Kleine und das Biest (Produktion Studio Soi GmbH & Co. KG) - Einreicher ZDF
Die endgültigen Preisträger werden bei der feierlichen Verleihung unter der Schirmherrschaft von Berlinale-Direktor Prof. Dieter Kosslick am 24. September 2010 bekannt gegeben.
Medienberichterstatter können sich für die Preisverleihung akkreditieren unter 0331/6202-130/132 oder per e-mail an n.schuebel@hff-potsdam.de