Das Bild zeigt eine Plakatzeichnung zum Film "Metropolis"

Foto: Peter Kocjančič

Das Bild zeigt ein übergroßes Wandplakat des Films "Big Pond" von 1930

Wandplakat "Big Pond", 1930

Das Bild zeigt zwei Reihen alter TV-Geräte aus den 50er Jahren

Kennzeichnend für die Forschung an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) ist die besondere Verbindung künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeitens. Die hier unterschiedlichen Perspektiven verbinden sich in dem gemeinsamen Interesse an Film und Fernsehen und damit in der Produktion und Rezeption audiovisuellen Medienschaffens und Medienhandelns.

Forschungsgebiete

Medienwissenschaftliche Forschung: Wissenschaftliche Forschung umfasst die empirische Analyse der Medien und ihrer Inhalte. Sie bezieht sich auf akademische Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung, die die künstlerische Praxis reflektiert. Wissenschaftliche Forschungsschwerpunkte der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" sind die Geschichte von Film und Fernsehen, die Mediennutzung und -aneignung durch unterschiedliche Rezipientengruppen, die Analyse populärer Film- und Fernsehformate, die Entwicklung medialer Kinder- und Jugendkulturen und medienpädagogische Aspekte.

Künstlerisch-technische Forschung: Wissenschaftlich-künstlerische bzw. künstlerisch-technische Forschung bezieht sich auf die theoretisch-reflektierende Analyse künstlerischer Entwicklungs- und Produktionsprozesse. Mit Arbeiten zum Enneagramm, zum digitalen Kamerafederhalter, zur Wellenfeldsynthese, zum digitalen Workflow oder Streamen von Handyfilmen konnte sich die Babelsberger Filmhochschule auf diesen Forschungsfeldern als Partner der nationalen und internationalen Medienindustrie ausweisen.

Künstlerische Forschung: Künstlerische Forschung setzt sich mit dem Entstehungsprozess eines Kunstwerkes auseinander und entwickelt an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft neue Methoden zur Erforschung und Abbildung des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft. Gegenstand der künstlerischen Forschung an der HFF, die durch das 2008 gegründete Institut für künstlerische Forschung befördert und unterstützt wird, sind gemäß dem Ausbildungs- und Forschungsprofil der HFF die zeitbasierten Medien. Die Forschungsfelder erstrecken sich über den gesamten Bereich der zeitbasierten Medien - vom digitalisierten Bild über Raum- und Klangdarstellungen, Fragen von Authentizitätsstrategien für die Medien der Zukunft bis hin zur Erforschung des filmischen Erzählens und den Poetiken zu Filmkünstlern und Stilrichtungen. Ebenfalls einbezogen sind entsprechende Projekte des Jubiläums „100 Jahre Babelsberg“.

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