Kinostart am 19.01.2011
Kriegerin (D 2011), Buch und Regie David Wnendt (Regiestudent) – Kamera Jonas Schmager (Kamerastudent), Produzentin Eva-Marie Martens (Produktion 1977), Producer René Frotscher (Produktion 2010), 1. Kameraassistent Andreas Steffan (Kamera 2011), Szenenbild Jenny Roesler (Szenografie 2005), Musik Kahlil Feegel, Johannes Repka (Filmmusik 2010) und Tina Rupp, Ton Paul Rischer (Tonstudent), Tonassistenz, Foleyaufnahme/Schnitt Paul Wollstadt (Tonstudent), Mischung Silvio Naumann (Ton 2008), Produktionsleitung Sophie Stäglich (Studentin Produktion), Motivaufnahmeleiter Ostsee Martin Lischke (Produktion 2010) und die HFF-Mitarbeiter Uli Kunz, Martin Bömer (beide Postproduktion Supervisor), Tino Mensel (Online Conforming), Digital Effects, Giuseppe Vaccaro und Marc Lontzek (Kamerastudenten); Übersetzung Deutsch-Dari, Amit Chandihok (Produktionsstudent) mit Alina Levshin (Schauspiel 2010) als Alisa
Marisa ist 20 und gehört zu einer rechtsextremen Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihre Schulter hat sie sich „Skingirl“ tätowieren lassen, auf die Brust ein Hakenkreuz und wenn ihr jemand dumm kommt, schlägt sie zu. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei, denn in Marisas Augen sind sie schuld, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht - ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. Doch in diesem Sommer wird sich alles ändern ...
Mit einem verstörenden Gewaltausbruch beginnt "Kriegerin" und zeichnet ab dann, bis in die letzte Faser dramaturgisch durchdacht, authentische und nuancierte Figuren. Bis zum Schluss hält der Film alles was er verspricht. Seinem herausragenden Drehbuch setzt David Falko Wnendt als Krone eine ebenso exzellente Regie darauf. Extremer Mut, null Klischees und die jungen Schauspieler machen "Kriegerin" in jeder Hinsicht zu einem Ereignis. (Jurybegründung anlässlich der Verleihung des Förderpreises Deutscher Film 2011 für den besten Nachwuchsautor an David Wnendt)
Was für ein Auftritt: als Alina Levshin auf der Leinwand auftaucht, scheint nach fünf Minuten alles klar. Scheint ... denn was sich in der Rolle von Marisa und folglich im Gesicht, in der Sprache und in der Körperlichkeit dieses Mädchens entfaltet, ist buchstäblich atemberaubend. Man kann sich an Alina Levshin und dem gesamten Ensemble nicht satt sehen. Alina Levshin ist ein Versprechen für das deutsche Kino. (Jurybegründung Jurybegründung anlässlich der Verleihung des Förderpreises Deutscher Film 2011 als beste Nachwuchsschauspielrin an Alina Levshin)
Ein gewagter, ungeschönter Film. Der Tagesspiegel
Eine beklemmende Reise in die ostdeutsche Provinz ..., Potsdamer Neueste Nachrichten