Hier finden Sie im Folgenden eine Auflistung der für Gast- und Nebenhörer/innen im Wintersemester 2011/12 und im Sommersemester 2012 zugänglichen Lehrveranstaltungen. Die inhaltliche Beschreibung der Lehrveranstaltungen des Wintersemesters finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.
Hinweis: Gast- bzw. Nebenhörer/innen können im Falle einer Genehmigung ausschließlich die unten genannten Lehrveranstaltungen belegen.
Studiengänge die hier nicht aufgeführt sind, bieten keine Lehrveranstaltungen in diesem Rahmen an.
| Fakultät I | Fakultät II | Fakultät III |
| Studiengang Drehbuch/Dramaturgie | Studiengang Animation | Studiengang Medienwissenschaft |
| Studiengang Regie | ||
| Studiengang Kameraoffene Lehrveranstaltungen | Studiengang Ton/Sound | |
| Studiengang Montage Montage-BA |
Montageästhetik/Filmkompositorische Aspekte (Dipl.)
Frau Brombach
WS 2011/12 und SS 2012; 3 SWS
Raum 1104/2017
Termine: 02.04., 16.04., 23.04., 27.04., 30.04., 07.05., 04.06., 18.06. und 25.06.2012 jeweils von 10.00-15.00 Uhr
Konstitutiver Filmschnitt, als Differenz analysiert, zählt die Spanne zwischen Bedeutungsidentitäten wie denn auch die Spanne zwischen Differenzen selbst an: Werkfließgleichgewichte, um auf Detail wie Ganzheit gefälleenergetisch arretiert aufzuscheinen. Verfremdensrepertoire, woraufhin.
Als Korpora intendierter Differenz zwischen Differenz und Differenz werden Zyklisierung, Wiedereintritt- und Kreuzungsmomente der Spiralkomposition unterlegt; Rahmen- und Bogen-Apriori/Aposteriori;Textsortendifferenziale; die Spielmodalitätentriade der Aleatorik, der Maskerade und des Magierausches - gemäß Roger Callois der identitätsradikalen antagonistischen Spielattitüde des Agonalen
vis á vis aufgestellt. Methodische funktionale regulative Differenz oder auch Differenzdifferenz wird den ballistischen Entwurfskorpora des griechen-etymologischen Bállein-werfen abverlangt, kompositionsvergegenständlicht in Symbol - Hyperbel - Parabel -
welchletztere im Klammergesamt mit der Doppelkernabspalt-Ellipse als
denkmögliche Kegelschnittmodalvarianten eigentümliche ausdruckseffiziente Kurven-, Fokal- und Schicht-Schnittspannungen auswerfen. Touch - Approach.
Differenzdeterminante und -ableitung, -abfuhr, -entladung.
Dominantenkonkurrenz.
Montageforum (Dipl./BA)
Frau Ruszev/Gäste
WS 2011/12 und SS 2012; 4 SWS;
Mi., 17.00 - 21.00 Uhr, Raum: 1104 oder 1101
Beginn: 11.04.2012
Der Begriff "Montage" meint beides: die Montage fertiger Filme und auch das Montieren von Filmen.(Gerhard Schumm). Im Montageforum werden EditorInnen, KünstlerIinnen, TheoretikerInnen eingeladen und gehört, die sich in ihrem Werk und mittels ihrer konkreten Arbeit mit Montage auseinandersetzen. Ein forschendes Interesse ist der Montagearbeit, sei es in der Kamera, im Kopf, im Schneideraum oder auf den Knien per Laptop, immer zu eigen. Was das im einzelnen bedeutet, wird viel zu selten erörtert. Hier soll es um die Aspekte konkreter Montagearbeit gehen.
Geschichte und Analyse des Animationsfilms
Frau Prof. Ch. Schindler
WS 2011/12 und SS 2012; 3 SWS;
Di., 09.30 - 12.30 Uhr, Raum: 1101, (Raum 2115 nur am 12.06.12)
Beginn: 03.04.2012 (nicht am 01.05., 15.05. und 05.06.2012)
Kritische Diskussion der Funktion, Wirkungsweise, Inhalt und Ästhetik des Animationsfilms anhand vergleichender Studien zur Geschichte unter ökonomischen, soziologischen und künstlerischen Aspekten.
Filmgeschichte
(Das klassische französische Kino 1930-1945 )
Herr Prof. Dr. Michael Wedel
SS 2012, 4 SWS
13.00 - 17.00 Uhr, Raum: 1104, 5104
Beginn: 16.04.2012 (wöchentlich)
Das klassische französische Kino 1930 - 1945 Die Jahre von 1930 bis 1945 gelten als "goldene Ära" des französischen Films. Eine ganze Reihe klassischer Werke der Filmgeschichte sind in diesen Zeit in Frankreich entstanden, inszeniert von bedeutenden Regiseuren wie Jean Renoir, Marcel Carné, René Clair und Henri-Georges Clouzot, aber auch von deutschen Emigranten wie Fritz Lang, Max Ophüls und Robert Siodmak. Ihre Filme, unverwechselbar fotografiert von Kameraleuten wie Eugen Schüfftan, Curt Courant, Rudolph Maté oder Roger Hubert, bestechen durch einen einzigartigen, vom Filmimpressionismus und Surrealismus der 20er Jahre beeinflussten Reichtum an dramaturgischer Finesse und formaler Gestaltungsfantasie. Vor allem zeichnet sie aber das besondere Amalgam eines zu intensiver poetischer Dichte gebrachten sozialkritischen Blicks auf die Gegenwart aus. Zugleich ist die Zeit geprägt von kulturellen Umbrüchen, gesellschaftlichen Spannungen und politischen Krisen, von Volksfrontbewegung, Krieg und der deutschen Okkupation, die Themen und Atmosphäre der Filme nachhaltig bestimmen. Das Seminar wird sich an ausgewählten Beispielen mit den filmästhetischen Errungenschaften der Epoche beschäftigen und sie in ihren kulturellen und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen betrachten. |
Filmgeschichte
(Von Kurosawa bis Kitano: Der japanische Nachkriegsfilm)
Herr Prof. Jesko Jockenhövel
SS 2012, 4 SWS
13.00 - 17.00 Uhr, Raum: 1104, 5104
Beginn: 17.04.2012 (wöchentlich)
Der japanische Film wird vom westlichen Standpunkt meist mit einem orientalisierendem Blick wahrgenommen, der wenig Unterschiede zwischen verschiedenen Strömungen und Personalstilen macht. In den Hintergrund treten dabei konkrete Produktionskontexte, Einflüsse aus der nationalen Kulturgeschichte oder auch der internationalen Filmproduktion als industrielle Kunst. Gleichzeitig werden zeitgeschichtliche Einflüsse häufig vernachlässigt und es wird daher von einem übergreifenden japanischen Stil ausgegangen. Während einige Filmemacher zwar beispielsweise auf Traditionen aus der japanischen Literatur und dem traditionellen Theater zurückgreifen, spielen so jedoch weitaus vielfältigere eine Rolle, die in dem Seminar erarbeitet werden sollen. Mindestens ebenso wie in den USA ist Film zudem in Japan ein kommerzielles Produkt mit einer stabilen und gleichzeitig dynamischen Genrestruktur, die von Filmemachern als auch den dominierenden Filmstudios, etwa von Toho bis Nikkatsu, geprägt war. Einzelne Werke sind damit auch in Beziehung zueinander zu setzen und Teil der japanischen Filmindustrie, die zur Zeit immer noch gemessen an der Anzahl der produzierten Filme die drittgrößte der Welt darstellt und über die ein Überblick gewonnen werden soll. Im Mittelpunkt des Seminars stehen - nach einem Rückgriff auf die Vorkriegszeit - erstens das sogenannte goldene Zeitalter der 1950er Jahre, zweitens die Erneuerungsbemühungen der japanischen Neuen Welle der späten 50er und 60er Jahre sowie drittens, die Zeit des japanischen Independentfilms ab den 80er Jahren und damit auch der Einfluss einzelner Autoren wie Kurosawa und Oshima auf die Entwicklung des japanischen (und internationalen) Films. Als Filmbeispiele in der gemeinsamen Sichtung werden u.a. gezeigt: RASHÒMON (1950, Akira Kurosawa), DIE REISE NACH TOKIO (1953, Yasujiró Ozu) und ERZÄHLUNGEN UNTER DEM REGENMOND (1953, Kenji Mizoguchi) als Teil des klassischen japanischen Kinos, CRAZED FRUIT (1956, Kó Nakahira), NACHT UND NEBEL ÜBER JAPAN (1960, Nagisa Oshima) und DAS INSEKTENWEIB (1963, Shohei Imamura) im Rahmen der japanischen New Wave, sowie TAMPOPO (1985, Júzó Itam), HANA-BI (1997, Takeshi Kitano) und STILL WALKING (2008, Hirokazu Kore-eda) als Beispiele des Independent-Films. |
Spezielle Filmgeschichte
Herr Prof. Dr. Michael Wedel
SS 2012, 2 SWS
13.00 - 17.00 Uhr, Raum: 1104
Termine: 09.05., 16.05., 30.05., 06.06., 20.06., 04.07. und 11.07.2012
Das Seminar beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Film und Museum in wechselnden historischen und ästhetischen Konstellationen. Einführend werden grundsätzliche Unterschiede und Analogien zwischen den Dispositiven des Kinos und des Museums thematisiert. Der erste Teil des Seminars ("Filmmuseum") ist dann zunächst der Geschichte und Funktion von Filmmuseen als Institutionen der Bewahrung und Aufbereitung filmhistorischen Wissens gewidmet. In Exkursionen werden die Dauer- und laufenden Wechselausstellungen der Filmmuseen in Potsdam und Berlin besucht und ihre kuratorischen Konzepte diskutiert. Der zweite Teil ("Film im Museum") unterzieht die Verwendung von bewegten Bildern im Museumskontext einer näheren Betrachtung. Hinterfragt werden sowohl der spezielle Kunstcharakter von Videoinstallationen und eigens für diesen Kontext hergestellten "Museumsfilmen" als auch der Einsatz von Filmmaterial zur Illustration historischer Epochen und Entwicklungen. Im dritten Teil des Seminars ("Museen im Film") geht es abschließend um die Darstellung musealer Räume im Film. An Filmbeispielen aus der Geschichte und Gegenwart werden Stategien der filmischen Inszenierung von Museen und Galerien in verschiedenen Genres und Stilepochen untersucht. |
Modul 17: Selbständig in der Medienwirtschaft
Herr Hon.-Prof. Dr. Dieter Müller
WS 2011/12 und SS 2012, 2 SWS
Mo., 10.00 - 13.00 Uhr, Raum: 1101
Beginn: 16.04.2012 (14tägig)
Das Seminar will insbesondere das rechtliche und finanzwirtschaftliche Grundlagenwissen zu Freiberuflichkeit, Unternehmensaufbau und Unternehmensführung vermitteln. Darüber hinaus werden Methoden zur Entwicklung und Bewertung von Projekten und Geschäftsideen vermittelt. Die Teilnehmer/innen erhalten die Möglichkeit, eine eigene Geschäftsidee vorzustellen, weiter zu entwickeln, diese in einem Businessplan auszuformulieren und zu präsentieren.
Zu einzelnen Themen werden erfahrene Spezialisten als Gastdozenten zur Verfügung stehen.