
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Klaus Hobohm
0331.6202-409
k.hobohm@hff-potsdam.de
Mitarbeit:
Hans Seeger
0331.6202-409
h.seeger@hff-potsdam.de
Raum 4209


1. Zielsetzung der HSTS-MediaTec an der HFF
Die HochschulTechnologietransferStelle MediaTec ist Teil des Netzwerkes der Techno-logietransferstellen (www.iq-brandenburg.de) im Land Brandenburg und soll dieses im Medientechnologiebereich unterstützen. Sie wird aus EFRE Mitteln der EU unterstützt. Das Wissen und die Erfahrung der HFF in innovativen Bereichen der Medientechnologie soll durch die HSTS in der Weise genutzt werden, dass Medienschaffenden in der Industrie, in kleineren und mittleren Unternehmen und Firmengründern in Brandenburg diese Kompetenzen zugänglich gemacht werden, um deren zukünftige Marktchancen zu verbessern. Dazu soll zusammen mit Unternehmen und anderen Institutionen dem Mangel an branchenspezifischem Austausch entgegen gewirkt werden und es sollen F&E-Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Hochschulen auf den Weg gebracht werden. Die Zusammenarbeit mit dem Medienboard fokussiert dabei auf Fragen der modernen Organisation des Medienproduktionsprozesses (z.B. bei Standards) und berührt die Filmförderung nicht.
2. Organisatorisches
Die HSTS-MediaTec hat am 1.Oktober 2010 ihre Tätigkeit aufgenommen. Geleitet wird sie von Prof. Dr.-Ing. Klaus Hobohm. Mitarbeiterin in der HSTS ist Frau Beate Hetenyi. Die HSTS-MediaTec ist im Haus 4 der HFF im Raum 4209 zu erreichen.
3. Arbeitsschwerpunkte
3.1. Informationstätigkeit und Organisation von Informationsangeboten
Durch die breite Nutzung moderner Medientechnologien und durch das Know-how ihrer Professoren und Mitarbeiter besitzt die HFF hohe Kompetenz und große Erfahrung bei Einführung und Einsatz dieser Technologien. Zusätzlich bestehen Kontakte zu Experten außerhalb der Hochschule sowie zu Betrieben und Institutionen im Medienbereich, die stark in neue technologische Entwicklungen involviert sind, oft direkt in der Medienstadt.
a. Individuelle Informationstätigkeit
Spezifischer Informationstransfer kann durch einzelne Hochschulmitarbeiter oder Expertenteams geleistet werden. Die HSTS stellt Kontakte zu Experten her, die direkt aus dem Hause kommen oder über eine langjährige Zusammenarbeit mit der HFF verbunden sind. Neues technologisches Know-how der Hochschule wird z.B. in kooperativen Workshops den Firmen auf kurzen Wegen vermittelt. Gleichzeitig kann direkt auf die konkreten Anforderungen der Unternehmen z.B. bei IT-Integration eingegangen werden.
b. Realisierung von Informationsangeboten im Medientechnologiebereich
Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit neuen Medientechnologien und die Erfahrungen beim Einsatz im Medienproduktionsbetrieb ermöglichen es der HFF, aktuelle Informationsangebote selbst zu leisten oder diese mit Unterstützung von Experten aus der Hochschule oder aus anderen Institutionen, mit denen kooperiert wird, zu organisieren. Dies wird von der HFF bereits seit langem mit der Vortragsreihe n-space (in Zusammenarbeit mit der UniPotsdam) oder InsightOut (Messe für professionelle Medientechnologie mit Anwendungsworkshops) praktiziert.
3.2. Anstoß und Initiierung von F&E Projekten
a. Bedarfs-/Bestandsanalyse als Vorarbeit für Projekte u. Kooperationen
Durch ihren engen Kontakt zu allen, die in den Gewerken des Medienproduktionsprozess tätig sind, kann der Bedarf an bestimmten Lösungen durch Befragungen, insbesondere im IT-Bereich, von der HSTS-MediaTec frühzeitig erkannt und bewertet werden. Vorschläge für Entwicklungsarbeiten werden von der HSTS-MediaTec formuliert und interessierten Unternehmen zugeleitet. Bei konkreten Problemstellungen kann die HSTS auch Analysen zu Bedarf und Bestand und künftigen Anforderungen an Technologie durchführen (Bestands- und Potenzialanalysen). Dabei bieten die Abläufe innerhalb der HFF selbst und der enge Kontakt zu Medienproduktionsbetrieben und Institutionen eine hervorragende Voraussetzung für eine schnelle und zuverlässige Orientierung.
b. Initiierung von Kooperationen zwischen Wirtschaft u. Hochschule
Nach Erfassung des Innovationsbedarfs von Unternehmen übernimmt die HSTS die Aufgabe, Kooperationsprojekte vorzubereiten. Sie vermittelt geeignete Kooperationspartner, unterstützt bei der genauen Formulierung der Problemstellung, erstellt Skizzen der Projektziele und des zeitlichen Ablaufs der Projekte und wirkt bei der Kalkulation der Kosten mit. Gleichzeitig werden von der HSTS-MediaTec Fördermöglichkeiten geprüft und ggfs. Hilfen bei der Beantragung von Zuschüssen angeboten. Sie ermöglicht es, auch hochschulfernen Unternehmen am Wissenschaftspotenzial zu partizipieren.
c. Initiierung von größeren F&E-Projekten im nationalen oder europäischen Rahmen zusammen mit Unternehmen der Region
Produktionsunterstützung durch Softwaresysteme und intelligente digitale Medienvorhaltung gehören zu den zentralen Themen moderner Medienproduktion und Verwertung. Die Entwicklung und das Know-how müssen dabei gemeinsam von Seiten der Medienschaffenden und der Computer- und Softwareindustrie erbracht werden. Durch die Unterstützung bei der Initiierung und der Begleitung von größeren Entwicklungsprojekten fördert die HSTS-MediaTec den umfassenden Einsatz moderner Medientechnologie aus produktionsübergreifender Perspektive. Die HFF besitzt dafür wegen der Struktur der Hochschule - alle Teilgewerke vereint auf engsten Raum - und ihren Erfahrungen aus vorherigen Projekten (z.B. Semantic Media) eine besondere und einmalige Wissensbasis
3.3. Unterstützung und Erweiterung von Netzwerken
Neben den Unternehmenskooperationen soll die HSTS-MediaTec zusammen mit der BTS BiKuM (FH Brandenburg) Netzwerkaktivitäten fördern, um den Partnern eine maximale Basis an Kompetenzträgern und Informationsverteilern anbieten zu können.
3.4. Zentrale Kompetenzbereiche
Die HSTS-MediaTec wird in den technologischen Kompetenzbereichen der HFF tätig:
Metadaten im Produktionsworkflow
Semantische Strukturierung bei Mediendatenbasen
Bild- und Tonproduktion in 3D (Stereoskopie, WFS)