LEBENSDATEN

1925

am 20.10. in Hechingen (Schwaben) als Sohn von Else und Friedrich Wolf geboren. Der Vater ist Arzt und Dramatiker.

1933

nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten muß der Vater Deutschland verlassen. Die Mutter folgt mit den Söhnen Markus und Konrad. Über die Schweiz und Frankreich erreichen sie im März 1934 die Sowjetunion.

1934

Einschulung in die Karl-Liebknecht-Schule in Moskau. 1935/36 in Gustav von Wangenheims antifaschistischen Film „Kämpfer“ hat er seine erste Begegnung mit der Filmarbeit. Er spielt, wie auch seine Mutter, in einer Nebenrolle.

1937

nachdem der Vater bereits 1935 ausgebürgert wurde, werden Else, Markus und Konrad Wolf am 24. April 1937 aus NS-Deutschland ausgebürgert. Wechsel an die 110. Mittelschule.

1942

Einberufung zur Roten Armee.

1943

Fronteinsatz. Übernahme der Tätigkeit als Dolmetscher/Übersetzer.

1945

erreicht im Februar mit seiner Einheit die Oder. Im April kurze Zeit Stadtkommandant von Bernau. Zwei Tage nach der Befreiung des KZ Sachsenhausen kommt er nach Oranienburg. Ab Mai Mitarbeiter der „Berliner Zeitung“.

1949

Mai: Abitur. August: Aufnahmeprüfung am WGIK. September: Beginn des Studiums.

1952

Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der UdSSR und Eintritt in die der DDR. Tätigkeit als Assistent bei dem Film „Blaue Wimpel im Sommerwind“.

1953

Regiepraktikum bei Kurt Maetzig’s Film „Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse“. Am 5. Oktober stirbt der Vater Friedrich Wolf. 1955 Regiediplom an dem WGIK. Diplomfilm „Einmal ist Keinmal“.

1956

16. Februar: Premiere „Genesung“.

1957

 30. Mai: Premiere „Lissy“.

1959

 27. März: Premiere des Films „Sterne“. Die Premiere von „Sonnensucher“ wird im Oktober abgesagt.

1960

8. Mai Premiere: „Leute mit Flügeln“.

1961

17. Mai Premiere: „Professor Mamlock“.

1964

9. Juli Premiere: „Der geteilte Himmel“.

1965

am 11. Juni Wahl zum Präsidenten der Akademie der Künste der DDR.

1968

1. Februar Premiere: „Ich war neunzehn“.

1971

anläßlich des 25. Jahrestages der „Wismut“ Voraufführung des Films „Sonnensucher“, der bereits 1958 produziert wurde. 27. Juli Prermiere „Goya“.

1972

Premieren im Fernsehen der DDR: „Sonnensucher“ (27. März) und „Der kleine Prinz“ (21. Mai).

1973

die Mutter, Else Wolf, stirbt am 9. Juli.

1974

4. April Premiere: „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“.

1977

24. Premiere: „Mama, ich lebe“.

1980

17. Januar Premiere: „Solo Sunny“.

1982

7. März, Konrad Wolf stirbt, Beisetzung am 12. März. Im November und Dezember läuft der sechsteilige Film „Busch singt“ im Fernsehen der DDR.

1985

Am 18.Okober erhält die Hochschule für Film und Fernsehen der DDR den Namen „ Konrad Wolf“.

(Zusammengestellt unter Zuhilfenahme folgender Quellen: Jacobsen, Wolfgang ; Aurich, Rolf: Der Sonnensucher Konrad Wolf : Biographie. – Berlin : Aufbau-Verl., 2005 Regie: Konrad Wolf / zusammengestellt u. bearb. von Bärbel Dalichow.– Potsdam : Filmmuseum der DDR, 1983)

Hff-Logo